Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Schild der Kleiderfabrik Alois Kuhn.

Neapolitanische Schulter: Was zeichnet sie aus?

Die neapolitanische Schulter ist eine weich konstruierte Schulterform bei Sakkos, die ihren Ursprung in der neapolitanischen Schneidertradition hat. Charakteristisch sind eine natürliche Schulterlinie und eine sehr geringe oder ganz fehlende Polsterung. Dadurch folgt das Sakko stärker der individuellen Schulterform und wirkt weniger streng als stärker aufgebaute, gepolsterte Konstruktionen. Eine bekannte Variante ist die sogenannte Spalla Camicia („Hemdschulter“), bei der der Ärmel mit einer weichen Konstruktion eingesetzt wird und am Ärmelkopf eine charakteristische leichte Kräuselung entstehen kann.

Wie wirkt eine neapolitanische Schulter?

Durch ihre reduzierte Konstruktion vermittelt die neapolitanische Schulter eine leichte, natürliche und vergleichsweise ungezwungene Silhouette. Sie eignet sich besonders für Sakkos, die elegant wirken sollen, ohne stark strukturiert zu erscheinen. Für den Gesamteindruck sind neben der Schulterkonstruktion auch Stoff, Schnitt und Passform entscheidend. KUHN bietet bei Maßsakkos verschiedene Schnitt- und Ausstattungsmöglichkeiten und berücksichtigt dabei insbesondere eine sauber sitzende Schulterpartie. Bei der Maßkonfektion können diese Elemente gezielt auf Körperproportionen und persönlichen Stil abgestimmt werden.