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Schild der Kleiderfabrik Alois Kuhn.

Piqué: Was zeichnet den Stoff aus?

Piqué bezeichnet Stoffe mit einer charakteristischen reliefartigen beziehungsweise strukturierten Oberfläche. Typisch sind feine Rippen, Waben oder andere erhabene Strukturen, die dem Material eine griffige und zugleich gepflegte Optik verleihen. Piqué ist dabei keine bestimmte Faserart: Die Bezeichnung bezieht sich auf die textile Konstruktion. Besonders häufig wird Baumwolle verarbeitet. Neben gewebtem Piqué gibt es auch gestrickte Varianten, beispielsweise mit einer wabenartigen Struktur.

Wofür wird Piqué in der Herrenmode verwendet?

Piqué ist vor allem durch klassische Poloshirts bekannt, findet je nach Ausführung aber auch bei anderen Kleidungsstücken Verwendung. Die strukturierte Oberfläche sorgt für eine sportlich-elegante Wirkung und unterscheidet Piqué optisch deutlich von glatten Stoffen wie Jersey oder Popeline. Je nach Material, Stoffgewicht und Verarbeitung kann das Gewebe unterschiedlich fein, fest oder leicht ausfallen. Für die Auswahl eines Kleidungsstücks sind deshalb neben der Piqué-Struktur auch Faserqualität, Schnitt und gewünschter Tragekomfort entscheidend.