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Schild der Kleiderfabrik Alois Kuhn.

Revers: Was ist das und welche Formen gibt es?

Das Revers ist der nach außen umgeschlagene vordere Bereich eines Sakkos, Anzugjacketts oder Mantels und schließt unmittelbar an den Kragen an. Es prägt die Optik des Oberkörpers und beeinflusst wesentlich, wie klassisch, modern oder festlich ein Kleidungsstück wirkt. Zu den wichtigsten Reversformen gehören das fallende Revers, das steigende Revers und der Schalkragen.

Welches Revers passt zu welchem Anlass?

Das fallende Revers ist besonders vielseitig und typisch für klassische Business-Anzüge und Sakkos. Ein steigendes Revers wirkt markanter und formeller und wird häufig bei Zweireihern sowie festlicher Kleidung eingesetzt. Der geschwungene Schalkragen ist vor allem bei Smokings verbreitet. Neben der Form beeinflussen auch Reversbreite, Stoff und Proportionen das Gesamtbild. Bei der Maßkonfektion können diese Details passend zu Körperbau, Schnitt, Anlass und persönlichem Stil ausgewählt werden. So lässt sich die Wirkung eines Sakkos gezielt von dezent und klassisch bis ausdrucksstark und elegant gestalten.