PROD Website

Die KUHN PREMIUM-Luftfiltermaske

Die Unternehmen Dörr Luft-Technik aus Bürgstadt und KUHN Maßkonfektion aus Schneeberg haben ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Zunächst, um die regionalen institutionellen und sozialen Einrichtungen mit den derzeit händeringend benötigten Mund- und Nasenmasken zu versorgen. Inwischen können auch Privatkunden diese erwerben.

Hintergrund: Derzeit stellen viele der noch in Deutschland ansässigen Textilunternehmen ihre Produktion ganz oder teilweise auf textile Gesichtsmasken um und nähen einfache Masken aus Baumwollstoffen. Das Problem dabei ist, dass reine Textilstoffe nur eine geringe bis gar keine Filterwirkung haben. Daher haben wir uns entschlossen, eine 3-lagige Premium-Maske mit eingenähtem Luftfiltervlies zu entwicklen.

Und so entstand eine Idee: 

KUHN ist ein bundesweit tätiger Maßkonfektionär mit Sitz im unterfränkischen Schneeberg mit einer der letzten nennenswerten textilen Produktionskapazitäten in Deutschland. Dörr wiederum ist zuhause in der Luft-Technik und im Anlagenbau von Industrieentstaubung, Absaugtechnik, und Industriefiltertechnik. Da lag es nahe, die Kompetenzen zusammen zu legen. Dörr beliefert KUHN nun mit einem speziellen Luftfiltervlies:

„Es handelt sich um ein thermofixiertes PET Filtermedium, hergestellt nach Ökotex 100 Standard aus recyceltem PET Material. Das Filtermedium wird normalerweise in industriellen Lackier- Klima- und Staubfilteranlagen für die Vor- und Nachfiltrierung genutzt um die Sicherheit am Arbeitsplatz, für die Mitarbeiter und natürlich auch die der Umwelt zu gewährleisten.“, so der Geschäftsführer Oliver Dörr.

Michael Kuhn, Geschäftsführer in 3. Generation des Familienunternehmens ist begeistert: „Mit diesem Material als Inlay können wir somit eine 3-lagigie Mund- und Nasenmaske produzieren, die aufgrund des Filtervlies deutlich wirksamer ist als eine einfache oder auch doppellagige Gesichtsmaske nur aus Textil.“

Als Oberstoff kommt hier ein Stoff von einem portugiesischen Hemdenstoffproduzenten aus 96% Baumwolle und 4% Elastan zum Einsatz, der nicht nur dem Ökotex 100 entspricht, sondern auch BCI-zertifiziert ist („Better Cotton Initative“ für nachhaltige Baumwolle). Die Masken sind bei 95° C waschbar und somit wiederverwendbar.

Nach wie vor bleibt das natürlich vor allem ein Fremdschutz vor Tröpfchenübertragung, d.h. es ist kein medizinischer FFP3-Schutz. Zurzeit läuft allerdings bereits ein Prüfverfahren im Labor Hohenstein mit dem Ziel, hier zeitnahe auch eine medizinische DIN-Zertifizierung zu erhalten.

Beliefert werden sollen zunächst nur die regionalen sozialen Einrichtungen und öffentlichen Institutionen wie z.B. Caritas, Rotes Kreuz, Altenheim, Ärztepraxen bis hin zu Feuerwehren und Polizei wenn nötig. „Die Nachfrage ist gerade immens“, sagt Michael Kuhn. Uns erreichen täglich Anfragen aus den unterschiedlichsten Branchen und Regionen Deutschlands.

Preislich können sich die Masken auch sehen lassen: trotz der hochwertigen Materialen (die a priori ja nicht für Mund- und Nasenmasken, sondern für Maßhemden und Filteranlagen gedacht sind) und deutscher Löhne liegt die Maske mit 11,80 noch deutlich unter dem, was aktuell auf dem Markt selbst für viel einfachere Masken ohne Filter verlangt wird. „Durch die Wiederverwendbarkeit lohnt sich das allemal“, sind sich die beiden Unternehmer sicher. Zudem werden auch spezielle, schmalere Masken in den Größen S und M für Kinder angeboten.



Alle öffentlichen und sozialen Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime oder Arztpraxen werden vorrangig beliefert.