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From sheep to shop: Unsere Nachhaltigkeits-Kampagne im Frühjahr/Sommer 2017 begeisterte unsere Kunden und die Presse

11.09.2017 Bevor wir Ihnen Ihren persönlichen Maßanzug aushändigen können, musste dieser bereits einige Produktionsschritte durchlaufen. Viele davon, insbesondere die Rohstoffgewinnung, haben erhebliche Auswirkungen auf Natur um Umwelt. Denn laut einer Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts adelphi* zählt der Bekleidungseinzelhandel, relativ betrachtet, zu den umweltintensivsten Branchen Deutschlands. Speziell die hohe Wasserintensität von 14 Litern sowie einem Flächenverbrauch von 0,3 m² pro umgesetztem Euro von der Rohstoffgewinnung über die Produktionskette bis zum Verkaufsstandort Deutschland, schlagen bei der Produktion von Textilgütern stark zu Buche.

Erschwerend kommt hinzu, dass fast zwei Drittel des Wasserverbrauchs in der Wertschöpfungskette auf Länder und Regionen mit einem hohen Wasserstress fallen, d.h. mit regionaler bzw. saisonaler Wasserknappheit, wie unter anderem in der Türkei und Asien.

Sie sehen, in der Textilbranche gibt es noch einiges zu tun. Dabei möchten wir uns mit unserem Unternehmen – neben vielen anderen in der Branche – gerne beteiligen und unseren Beitrag leisten. Wie in unserem Kundenmagazin bereits erwähnt, lassen wir uns momentan von einem unabhängigen Beratungsunternehmen unterstützen, ein individuelles Nachhaltigkeitsmanagement einzuführen. Dazu wurden wir durchleuchtet, mit dem Ziel unsere Stärken, Schwächen und Verbesserungspotentiale im ökologischen und sozialen Bereich zu finden. Die Ergebnisse dieser Analyse bilden das Grundgerüst unseres Nachhaltigkeitsmanagements, dessen Maßnahmen, zusammengefasst in gut verständlichen und realistischen Nachhaltigkeitszielen, in Zukunft Stück für Stück umgesetzt werden.

Wir werden Sie über unsere Ziele und Bemühungen mit Hilfe unseres Nachhaltigkeitsblogs auf dem Laufenden halten und versichern Ihnen, es wird noch die eine oder andere Überraschung folgen.

Ihr KUHN CSR-Team

 

 

 

*Jungmichel, Norbert, Christina Schampel und Daniel Weiss (2017): Umweltatlas Lieferketten – Umweltwirkungen und Hot-Spots in der Lieferkette. Berlin/Hamburg: adelphi/Systain.